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Camera Obscura-Fotografie
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Camera obscurae, die wir benutzen, entsprechen dem Ur-Modell des "Fotoapparates".
Sie bestehen aus einem offenen Kasten mit den Innenmaßen von 62x52 cm (oder 32x42 cm), um Planfilm oder Fotopapier in der konfektionierten Größe von 50,8x61 cm (bzw. 30,3x40,6 cm) aufnehmen zu können.
Dieser Kasten wird mit seiner offenen Seite in einen zweiten Kasten geschoben, um eine variable Bildweite zu ermöglichen.
Vorn am Außenkasten befindet sich ein Loch, das mit verschiedenen Blenden mit Durchmessern von 0,25 bis 1,0 mm versehen werden kann. Dabei bestimmt die Bildweite (Abstand Blende - Aufnahmematerial) die jeweils richtige Lochgröße.
Je nach Aufnahmematerial (ca. 3° - 27° DIN) und den gegebenen oder arrangierten Lichtverhältnissen kommt es (entsprechend der Bildweite und der Blendenöffnung) zu Belichtungszeiten von 25 Minuten bis zu mehreren Stunden. Eine Verlängerung der Belichtungszeiten bis zu Tagen oder gar Wochen ist durch den Schwarzschildeffekt möglich !

Bilder, die mit der Lochblendenkamera entstehen, sind grundsätzlich "anders" als Bilder, die mit den heute üblichen Aufnahmegeräten hergestellt worden sind.
Es gibt keine Schärfentiefe, Bilder, die mit der Camera gemacht worden sind, sind von "vorne bis hinten" scharf. Und dies auch dann, wenn sich die Camera nur wenige Zentimeter vom Aufnahmeobjekt entfernt befunden hat.>> weiter